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Über den Dächern von Geseke

Nach längerer Zeit hatte ich kurz vor Silvester wieder die Möglichkeit, Geseke vom Zementwerk Milke aus zu fotografieren. Anlass war das Silvesterfeuerwerk, das ich im Bild aber auch im Zeitraffer-Video festhalten wollte. Dazu machte ich mich 2 Tage vorher auf und testete nachts Blickwinkel, Brennweite, Belichtungszeiten und, ganz wichtig, die Akkuleistungsfähigkeit bei Temperaturen um 5°C. Schließlich musste die Kamera eingeschaltet mehrere Stunden auf ihren Einsatz warten und dann ca. 2 Stunden Langzeitbelichtungen von 15 bis 30 Sekunden machen. Das Ergebnis gibt es HIER.


Dabei durfte ich die herrliche Aussicht genießen und für das Archiv machte ich natürlich auch noch ein paar Aufnahmen vom Umfeld.

WISSEN :: Erstellen von Nachtaufnahmen :: Erklärung für Einsteiger

Fotografieren bei Nacht ist eine recht spezielle Disziplin. Die Zahl der Fotos von Kamerabesitzern, die zur späten Abendzeit oder bei Nacht entstehen ist eher gering. Umso mehr können diese Aufnahmen auffallen oder gar beeindrucken. Was es damit auf sich hat, wie diese Bilder entstehen und welche Rolle die Bearbeitung am Computer spielt, möchte ich hier vorstellen.

Das Technische

Wer z.B. wie bei meinem Beispiel in einer Stadt bei Dunkelheit fotografieren möchte, benötigt ein Stativ und möglichst einen Fernauslöser (für Geduldige funktioniert auch der Selbstauslöser). Somit ermöglicht man verwacklungsfreie Fotos, da die Kamera je nach Einstellung der Blende und der Lichtempfindlichkeit (iso) zwischen 5 oder auch mal 120 Sekunden belichtet. Das genau ist der Punkt, der Passanten oder unerfahreneren Kameranutzern manchmal suspekt vorkommt, wenn sie fragen, was ich da a) solange mache oder b) was ich denn in der Dunkelheit überhaupt sehe und fotografiere. Für manche der Fragenden ist doch ein Foto freihand mit einem Klick getan, sofern Automatiken und Blitz das zulassen und ferner wird man im Extremfall auf einem Foto einer dunklen Ecke auch nichts sehen.

Das Problem

Unser Auge hat die Fähigkeit enorm hohe Kontraste bzw. Helligkeitsunterschiede zu bewältigen. Es sieht in einer unbeleuchteten Straße sowohl die Mülltonne auf dem dunklen Bürgersteig, als auch das Wappen einer Brauerei in einer hellen Neonreklame. Das kann die Kamera nicht. Sie (bzw. der Fotograf) muss sich „entscheiden“, was richtig dargestellt werden soll. Ist es die Leuchtreklame, so fällt die Belichtung eher kurz aus. Das Logo ist zu erkennen – der Rest der Szene wird überwiegend schwarz (unterbelichtet) sein. Sollen der Straßenzug und somit auch Details auf dem düsteren Bürgersteig zu sehen sein, muss die Kamera länger belichten: Auf der Mülltonne ist eine Aufschrift zu lesen – das komplette Reklameschild der Kneipe und dessen Lichtschein an der Hauswand aber ist strahlend weiß (überbelichtet)! Möchte ich nur ein Bild machen, muss ich mich je nach Situation entscheiden oder mit dem berühmten Mittelweg einen Kompromiss eingehen, was die Kamera ohnehin versucht.

Die Lösung

Soll aber die Szene meinen Seheindruck vor Ort und somit die Sehleistung meines Auges wiedergeben, so kann man mehrere Fotos mit dem exakten Blickwinkel machen und sie später am Computer zusammenfügen: Die Reklame, der Bürgersteig, die Schrift auf der Mülltonne, das Restlicht im Himmel usw.  Dies setzt voraus, dass man die Kamera manuell bedienen kann. Es gibt unterschiedliche Verfahren in der Nachbearbeitung, bei der Art zu Fotografieren hat man es mit Belichtungsreihen zu tun, manche Kameras bieten auch schon eine HDR-Funktion an. Mit dieser erstellt die Kamera automatisch ein Foto aus mehreren Belichtungen. Damit die Übergänge zwischen den unterschiedlich hellen Bildteilen nicht zu groß werden, macht man (selber oder die Kamera automatisch) mehrere Bilder mit  identischem Verlängerungsfaktor der Belichtungszeiten: 0,5, 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, … Sekunden.

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Die Ergebnisse werden dann entweder in einem Bildbearbeitungsprogramm (mit Ebenen- und Maskenoption: Photoshop, GIMP) oder in einer HDR-Software manuell montiert bzw. bei zweiterem miteinander verrechnet. Somit entsteht nach einiger Arbeit ein Gesamtergebnis, das Einblicke in dunklere als auch hellere Bereiche ermöglicht – eben so, wie es unserem Auge gelingt.

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Bei dem vorliegenden Beispiel galt es den Spagat zwischen den dunklen Hinterhöfen / Gärten, der hellen Straße, den beleuchteten Kirchtürmen und dem Riesenrad zu schaffen. Die Belichtungszeiten lagen hier bei einer recht offenen Blende von f5.6 (die Zeit vor Ort war knapp bemessen) bei ISO 400 zwischen 1 und 50 Sekunden. Dieser Zeitspanne bedurfte es um die genannten Helligkeitsunterschiede zu meistern. In der obigen Aufstellung ist zu erkennen, dass erst das erste Bild Details in den Kirchturm der Marienkirche (links) bringt, während dieser bei allen anderen Belichtungen weiß bleibt. Da die Unterschiede bei diesem Bild so hoch waren und zudem helle Bereiche oft übergangslos enden,habe ich mich hier für die manuelle Montage mit Photoshop entschieden. Eine HDR-Software stößt hier an Grenzen, zumindest, wenn man wie ich das Ziel hat, so viel Licht ins Dunkle zu bringen. Häufiges Indiz dafür, dass eine HDR-Software bei solchen Lichtsituationen an Grenzen stößt sind die Schatten in extremen Übergangsbereichen. So bekommt z.B. der helle Kirchturm schnell eine dunkle, weich auslaufende Umrandung. Dies mit defensiven Einstellungen der Software zu vermeiden ist schwierig. Manchmal hilft zusätzlich, die Abstände zwischen den Belichtungen zu verkürzen und somit die Gesamtanzahl der Bilder zu erhöhen.

Wer also ein Stativ sein Eigen nennt, dem wünsche ich viel Freude und Überraschungen beim Fotografieren in der Dunkelheit.

 

Zeitraffervideo einer Hochzeitslocation

Eine Strand-Lodge, ein Naturfreibad und eine Reihe illuminierter Oldtimer sind die Zutaten für dieses Kurzvideo (Timelapse).

Von ca. 19:00 Uhr bis Mitternacht machte die (Foto-!) Kamera 2 Bilder in der Minute. Die ca. 500 Fotos wurden dann als Video verrechnet. Leider habe ich die Belichtung in der Dunkelheit erst recht spät angepasst und musste einmal den Akku wechseln. Daher bleibt Spielraum zum Üben.

(Ansicht in HD / Fullscreen auf Vimeo)

Venustransit 2012 – Nachtrag

Am Mittwochmorgen gehörte ich selbst zu den Zweiflern, ob es mir denn gelungen ist, den Venustransit im Bild festgehalten zu haben. Die Sensorfleckentheorie ist da mit die naheliegendste Möglichkeit, dass ich nicht die Venus erwischt haben könnte. Anhand von unterschiedlichen Verlaufsgrafiken mit Uhrzeiten des 6:40 Std. dauernden Ereignisses schränkte ich meine Suche ein: Drei Bilder blieben, die den Blick auf den oberen Teil der Sonne ermöglichten.
„Flecken“, wie das, was ich als Venus interpretiere, waren in der Größe in den Bildern, die zur Debatte standen nirgends sonst zu erkennen. Weiterhin bestärkt mich in meiner Annahme, dass ich freihand fotografierte und der Bildausschnitt nicht immer identisch ist. Einen Folgefehler, wie er denn bei Stativaufnahmen hätte entstehen können, schloss ich so aus (ein Fleck immer an derselben Stelle  im Bild / auf dem Sensor). Daher gehe ich weiterhin davon aus, dass der Fleck die Venus ist.

Hier noch einmal 2 Bilder mit 5 Min. Abstand:

 

Sie sind gekommen um euch zu holen – Ledlenser X21

Bekanntlich heißt Photographie übersetzt mit Licht zu malen. Ganz wörtlich gemeint kann man damit bei der Nachtfotografie durch den Einsatz von Kunstlicht effektvoll in die Bildgestaltung eingreifen und Motive beleuchten und hervorheben. „Lightpainting“ wird das auch genannt und kann in unterschiedlichem Umfang betrieben werden. Entweder setzt man nur Akzente oder beleuchtet gar eine ganze Szenerie, sodass sie erst dadurch in der Dunkelheit zur Geltung kommt.

In der obigen Auswahl wurde die LED-„Taschen“-lampe X21 (LEDlenser) von Zweibrüder eingesetzt. Bei den Langzeitbelichtungen mit relativ weit geöffneter Blende (f4) und extremeren Belichtungszeiten von 120 bis 200 Sekunden muss man mit der Lampe sehr vorsichtig und dezent hantieren, da die Leuchtkraft der 7 fokussierbaren LED-Lampen enorm ist. Die Lichtspots sind nur zwischen 1 und 2 Sekunden gesetzt worden.

Das zweite „Lichtspielzeug“ wartet noch auf seinen ersten Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Leuchtstab, der durch sein wechselndes buntes Licht für schöne Farbeffekte bei nächtlichen Langzeitbelichtungen sorgen kann.

 

Lippstadt als Miniaturwelt (Tilt-Shift-Effekt)

Von Tilt-Shift-Objektiven kennt man den Effekt, man kann ihn auch digital nachahmen: Miniaturlandschaften oder auch „Tiny Towns“ erwecken durch ihre Schärfeverläufe im Bild den Eindruck, dass eine Modellbaulandschaft fotografiert worden sei.

Nun habe ich mich auch mal in die Thematik eingearbeitet und festgestellt, dass ich einiges an tauglichem Material durch die Ballonfahrten habe, da sich Vogelperspektiven dafür gut eignen. Also gibt es ab jetzt auch mal (!) Miniaturwelten, die nicht als Planet daher kommen. Die Vorgehensweise ist recht aufwändig, da man nicht einfach die Unschärfe von A nach B ins Bild legen kann. Ein 3D-Effekt entsteht erst dann, wenn man räumlich in Ebenen denkt und die Bildbereiche selektiv bearbeitet. Also nix für Automatiken-Liebhaber 😉

Trubel in Salzkotten – Coca-Cola-Truck zieht Massen an

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Jede Menge los war gestern Abend auf dem Salzkottener Marktplatz. Musik auf der Bühne, Stände und der Coca-Cola Weihnachtstruck zogen Jung und Alt an und so wurden unzählige Erinnerungsfotos vor dem leuchtenden LKW gemacht.

Zu viel Gewusel für ein „ordentliches“ Foto, deshalb zog es mich noch in ruhigere Gefilde um im (beinahe) Vollmondlicht Salzkottens Wahrzeichen in Szene zu setzen.

Beide Bilder vom Gradierwerk sind Langzeitbelichtungen von etwa 80 Sekunden (iso 400, f5.6), montiert mit jeweils weiteren 6 niedrigeren Belichtungen. Beim zweiten Bild hat dann noch eine Taschenlampe im Vordergrund nachgeholfen – sonst ist es da stockfinster. Daher ist das Umfeld so hell und deshalb ziehen die Wolken bei Bild 3 vor dem Vollmond solche Streifen.

Bildbearbeitungsvergleich: HDR vs. DRI

HDR: Tone Mapping, Detail Enhancer
DRI (Heidelberg Cement, Milke-Werk, Geseke)
DRI (Heidelberg Cement, Milke-Werk, Geseke)

 

Beim Zusammenfügen von Bildern einer Belichtungsreihe, hat man mehrere Möglichkeiten. Die richtige Wahl zu treffen ist nicht leicht, da die Unterschiede von Motiv zu Motiv anders ins Gewicht fallen. Hier nun ein Vergleich zwischen einer manuellen Montagetechnik mit Photoshop (DRI = dynamic range increase = Dynamikumfangserweiterung) und 2 Verrechnungsautomatiken des Programms Photomatix Pro 4 (1. Fusion und 2. Tone Mapping im Modus „Detail Enhancer“). Die Ausschnitte der Vergleichsübersicht wurden noch nicht anderweitig bearbeitet.

 

Deutlich zu erkennen sind die Unterschiede in den hellen Bereichen. Zwar bekommt man diese mit Photomatix (untere Reihe) auch noch abgedunkelt, jedoch dunkelt das den Rest auch ab und dann sind die Bilder nicht mehr so gut vergleichbar. Bei so großen Kontrastunterschieden ziehe ich das DRI vor. Wie das geht, kann man hier sehr gut nachlesen: Internetseite von Achim Blum

Hier noch die anderen Varianten in der größeren Version:

HDR: Fusion
HDR: Fusion

 

HDR: Tone Mapping, Detail Enhancer
HDR: Tone Mapping, Detail Enhancer

 

 

Hobbyfotografen der Region aufgepasst

Hobbyfotografen der Region aufgepasst
Demnächst gibt es was Neues!

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Mehr Infos zum Startschuss, wenn ich ein Mikrofon organisiert habe.
Das Handy macht es nicht allzu gut.

hellwegfotografie ist jetzt auch in der

 

 

Trubel auf der Herbstwoche – Panorama in der Fußgängerzone

Von einigen kritisch beäugt – von anderen als Chance bejubelt, auf einem Foto eingekreist zu werden und damit einen Kirmes-Bummelpass zu gewinnen:
Panoramen in Menschenansammlungen zu erstellen ist immer wieder amüsant. Hier das Ergebnis, welches sich manche vor Ort noch nicht recht vorstellen konnten.

(4 Aufnahmen mit Fisheye-Objektiv am hoch gehaltenen Einbeinstativ anschließend zum Panorama verrechnet)

 

360°-HDR-Panorama | Wie geht das?

Es gibt zahlreiche Erklärungen im Netz, wie genau man Panoramen erstellt. Ich möchte daher hier nur einen groben Überblick geben. Als Beispiel dient mir ein Panorama, das ich nach Sonnenuntergang in Lippstadt aufgenommen habe. Die Einzelaufnahmen erstelle ich mit einem Fisheye-Objektiv im Hochformat. Der Blickwinkel in der Bilddiagonalen beträgt dabei ganze 180°. Insgesamt drehe ich die Kamera 15-mal um ihre eigene Achse. Dabei mache ich in jede Richtung 3 Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen. Die 3 Ergebnisse sind also unterschiedlich hell. Eine davon ist später dann für die kräftige Farbe im Himmel veranwortlich, eine dafür, dass man in dunkelen Schattenbereichen mehr sehen kann usw. Als Erstes werden nun diese 3 Bilder pro Blickrichtung montiert. Die Verrechnung zu einem sogenannten HDR-Bild (High Dynamic Range = Weites Dynamik- / Helligkeits-Spektrum) erfolgt dann automatisch. Anschließend müssen die neuen 15 HDR-Bilder zu einem Panorama montiert werden. Die meiste Arbeit dabei übernimmt wieder Software (PTgui). Jetzt habe ich die Wahl, wie das Endergebnis aussehen soll: Entweder eine breite „Tapete“, die die Szenerie komplett im Querformat abbildet … oder, wie in meinem Portfolio (Projekte/Panorama/Kugel) zu sehen ist, als Kugel, die wie eine kleine Erdkugel wirkt (daher der Originalname in der Software „little planet“). Zugegeben: Der Anblick ist sehr gewöhnungsbedürftig bis verspielt. Dennoch finde ich ihn reizvoll, weil man so viele Motivorte zum Nabel der Welt machen kann.

Tipp | Lichtstimmungen einfangen

Sonnenaufgang ohne und mit Bewölkung

Intensive Lichtstimmungen am Morgen oder Abend kommen nicht alle Tage. Wer sie fotografieren möchte, sollte gut vorbereitet und informiert sein.

Für die Farbe im Himmel zum Sonnenauf- / untergang und besonders für die Zeit der Dämmerung sind Wolken und die Luftfeuchtigkeit verantwortlich. Das Licht reflektiert bzw. bricht sich im Dunst am Horizont und beschert uns so Farbfeuerwerke, die man vielleicht öfters sieht, für die man aber vielleicht nicht immer eine Kamera zur Hand hat.

Wer Lichtstimmungen festhalten möchte, sollte den Tag über den Himmel beobachten und den Wetterbericht („Nebelbildung möglich“) verfolgen. Besonderes Augenmerk gilt dabei Kondensstreifen und Wolken, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit. Mit ihrer Hilfe kann man versuchen abzuschätzen, worauf das Sonnenlicht am Horizont am Ende des Tages treffen wird. Die Prognose für den Morgen ist schwieriger. Da hilft nur frühes Aufstehen und „Trial-and-Error“.

Solche Intensitäten sind eher typisch für Frühling / Herbst

Lange und beständige Kondensstreifen können für intensive Sonnenuntergänge sorgen. Entscheidend ist, ob sie sich auch noch eine Stunde vor Sonnenuntergang nur langsam auflösen. Hierbei sind nämlich häufig Veränderungen im Laufe des Tages zu beobachten. Ideal ist, wenn sie sich flächig ausbreiten und einen großen Schleier bilden, der lange Bestand hat. Oft sind sie dann als Kondensstreifen nicht mehr zu erkennen und gehen in eine dünne Schleierbewölkung über. Sie sind lichtdurchlässiger als die meisten Wolken und somit manchmal eine Hilfe – wenngleich sie sonst bei Naturfotografen unbeliebt sind.

Wolken können ähnlich von Vorteil sein. Allerdings spielt ihre Höhe, Lichtdurchlässigkeit und Größe eine entscheidende Rolle, denn sie müssen genügend Zwischenräume für das Sonnenlicht bieten. Ist dies nicht gegeben, so sorgt ihre Staffelung eventuell dafür, dass der Horizont in der Ferne komplett Wolken verhangen ist und dem Restlicht keine Chance lässt sich zu entfalten. Hier lohnt es auch, sich mit verschiedenen Wolkentypen zu befassen, die Hinweise auf mögliche Wetterumschwünge geben. Genau diese Wetterveränderungen sorgen u.a. dafür, dass Bedingungen, die am Nachmittag günstig erscheinen, sich am Abend im Nichts aufgelöst haben. Hier spielt auch die Windgeschwindigkeit eine Rolle.

Die Sonne hinter dem Horizont sorgt für Schattenspiele im Himmel

Manchmal gibt es aber auch eindeutige Vorzeichen: Wenn sich zum Beispiel am Nachmittag eine dichte Bewölkung auflöst und die Sonne zum Vorschein kommt, dann sollte die Fototasche gepackt und ein konkretes Ziel vor Augen sein. Dann wird sich auch die Stunde vor Sonnenuntergang schon als Farbenspiel zeigen.

Wetterumschwung am Ende eines verregneten Tages

Aber auch nach Sonnenuntergang sollte man das Wettergeschehen im Auge behalten, sofern man z.B. nicht pünktlich am Motivort war. Einige Lichtphänomene halten oder entfalten sich z.B. bei entsprechender Wolkenhöhe auch bis zu 45 Minuten nach Sonnenuntergang. Wer hier nicht gewartet hat, wird sich wohl möglich ärgern.

Eine Wolkenfront reflektiert auch fast eine Stunde nach Sonnenuntergang noch das Sonnenlicht

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Über diese Seite

FOTOGRAFIE / PERSON

Mein Name ist Thomas Rensinghoff (Geseke, Störmede) und ich fotografiere in der Hellweg-Region während meiner Freizeit. Landschaften, die Städte und Gemeinden gehören seit 2005 ebenso dazu wie Veranstaltungen, die ich des Öfteren als freier Mitarbeiter der Lippstädter Tageszeitung „der Patriot“ besuche.

 

INHALTE

Bilder aus der Hellweg-Region (manchmal im weiteren Sinn) finden Sie in der Auswahlleiste oben. Des Weiteren bietet die Seite Informationen für Fotointeressierte (Navigation rechts). Dazu zählen Termine sowie Tipps für Fotografierende.

 

DIE HELLWEG-REGION

Die Hellweg-Region – grob zwischen Münster- und Sauerland (NRW) – wird auf dieser Internetseite in Auszügen fotografisch dargestellt. Überwiegend bewege ich mich dabei im Kreis Soest (Soester und Hellweg-Börde von Werl bis Geseke). Ausnahmen gibt es im Bereich Sport.

Der mittelalterliche Heeres- und Handelsweg von Duisburg nach Paderborn wird als Westfälischer Hellweg bezeichnet. Sein Verlauf entspricht etwa der heutigen Bundesstraße 1. Man unterscheidet dabei den Westenhellweg (Ruhrgebiet) und die Hellwegbörden (Dortmund – Paderborn). [Karte]

 

DANKSAGUNG

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Ballonteam um Carsten Buschkühle (Bad Waldliesborn) für die zahlreichen Gelegenheiten, die Hellweg-Region aus der Luft  fotografieren zu können. Interessierte können sich unter 0 29 41 / 9 44 00 über eine Mitfahrt informieren.

„Sind die Bilder bearbeitet?“

Wer sich mit digitaler Fotografie befasst, der kommt am Thema Bildbearbeitung nicht vorbei. Interessant zu beobachten ist dabei oft der Anspruch einiger, dass nur das Bild „pur“ aus der Kamera das einzig wahre, echte und unverfälschte sein könne.

Zweifel an der „Echtheit“ meiner Bilder sind bei manchem somit genauso schnell geboren wie die Frage: „Sind die Bilder bearbeitet?“. Dabei steht „bearbeitet“ häufig als Synonym für verfremdet oder manipuliert.

Kurze Antwort: „Ja, meine Bilder sind ALLE bearbeitet.“ Ich mag hier aber nicht aufzählen, dass Verkleinerungen und Tonwertkorrekturen auch bereits „Bearbeitungen“ sind, welche auch in der Kamera bereits eingestellt werden können. Meine Bilder optimiere ich mit dem Ziel meinen subjektiven Seheindruck vor Ort zu rekonstruieren.